Demokratie und Staatsbürgerschaft at Risk

"Demokratie und Staatsbürgerschaft at Risk" bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, politische, wirtschaftliche und soziale Prozesse und ihre komplexe Dynamik in der Türkei durch eine Reihe von Diskussionen mit den Dozierenden zu verstehen und zu hinterfragen. Sie bietet insbesondere Raum für Wissenschaftler_innen aus der Türkei, die wegen der Unterzeichnung einer Friedenspetition zur Beendigung staatlicher Gewalt in und gegen kurdische Regionen im Januar 2016, von ihren Universitätsposten ausgeschlossen wurden. Dies gilt auch für vier Wissenschaftler_innen in der Vorlesungsreihe, welche die Türkei seitdem nicht mehr verlassen dürfen und per Livestream zugeschaltet werden.

Bekanntermaßen haben wir in den letzten Jahren das Aufkommen einer Reihe von autoritären und autokratischen Regimen in den westlichen Gesellschaften und darüber hinaus erlebt. Die Dozierenden diskutieren die Veränderungen in der Türkei und die Folgen für ihre Bürger_innen, insbesondere die Angriffe des Regimes auf die akademische Freiheit und die Auswirkungen auf die Situation und das Leben von Wissenschaftler_innen durch eine Reihe von Konzepten wie "Soziologie der Staatsbürgerschaft", "wirtschaftliche und finanzielle Transformation", "Migration und Menschenrechte", "Religion, Säkularismus und Staatsbürgerschaft" und "Frauenrecht".

Teilnehmende, die diesen Kurs erfolgreich abgeschlossen haben, erhalten ein Leistungsnachweis über 3 ECTS, der von Universitäten im Bologna-Raum anerkannt werden kann.
Der Kurs wird in englischer Sprache abgehalten.
Klicken Sie hier für einen detaillierten Kursplan. 

Termine:  Jeden Donnerstag zwischen 25.10.2018 und 07.12.2019
Zeit: 16:15-17:45 Uhr (Ortszeit in Deutschland)

In Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam Campus Griebnitzsee | Haus 6, H05 | Donnerstag, 16:15-17:45 Uhr

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