Off-University Kommission für die Auswahl der Gender-Studies Online-Kurse


Unser Aufruf für Online-Kurse im Bereich der Geschlechterstudien ist nun geschlossen. Um den vielversprechenden Vorschlägen, die wir erhalten haben, gerecht zu werden, hat Off-University eine Auswahlkommission gegründet. Sie ist für die Bewertung und Selektion der Kurse verantwortlich.


Die Auswahlkommission besteht aus einer diversen Gruppe internationaler Wissenschaftlerinnen. Diese repräsentieren unterschiedliche Interessen und Disziplinen, aber auch eine große Bandbreite an Institutionen, die in den verschiedenen Teilfeldern der Geschlechterstudien aktiv sind.


Wenn Sie die Mitglieder unserer Kommission besser kennenlernen möchten, können Sie hier mehr über sie erfahren:

Andrea Pető

Andrea Pető ist Professorin an der Fakultät für Gender Studies der Central European University, Budapest, Ungarn und promovierte an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (Doctor of Science . Sie hat sechs Monographien verfasst, 31 Werke herausgegeben und ihre Arbeiten zu Gender, Politik, Holocaust und Krieg wurden in 23 Sprachen übersetzt. 2018 erhielt sie den 2018 All European Academies (ALLEA) Madame de Staël Preis für kulturelle Werte.


Aksu Bora

Aksu Bora ist Emeritus Professorin an der kommunikationswissenschaftlichen Fakultät der Hacettepe University, Türkei. Sie ist außerdem Herausgeberin des “Amargi Feminist Theory, Politics Magazine” und des Verlagshauses Ayizi. Aksu Bora ist Autorin von “Women’s Class” (Kadınların Sınıfı) und “Feminism among itself” (Feminizm Kendi Arasında), sowie Koautorin von “Feminism in Turkey in the 1990s” (1990’larda Türkiye’de Feminizm). Zudem ist Aksu Bora Koautorin von mehreren weiteren Büchern und hat an der Übersetzung vieler Bücher mitgewirkt. So zum Beispiel “A Primer for Daily Life”, “Our Treacherous Hearts”, “The Yellow Wall Paper”, “Feminist Theory”, “Money Makes Us Relatives”, “A History of Anthropology”, “The Seed and the Soil.” Sie ist die Mutter von Işık.


Anikó Gregor

Anikó Gregor PhD, Soziologin, ist Dozentin an der ELTE University (Budapest) an der Fakultät der Sozialwissenschaften, wo sie ein Masterstudienprogramm in den Geschlechterstudien entwickelt und stellvertretend koordiniert hat. Im Moment ist sie als Gastwissenschaftlerin an der Freien Universität, Berlin. In ihrer Forschung ist Anikó Gregor besonders an der Politischen Ökonomie unterschiedlicher Formen von Geschlechterungleichheit in Zentralost Europa interessiert. Ihre aktuellen Forschungsprojekte beschäftigen sich mit den Wissens- und Geopolitiken von sozialen Indikatoren und Länder-Rankings in der Halbperipherie. Außerdem hat sie mit ihren Kolleg*innen soeben eine Forschung zur Geschichte der Porn-Industrie in Ungarn in den 1990ern abgeschlossen. 2018 erhielt sie den Erdei Preis für Junge Talente der Ungarischen Soziologischen Gesellschaft.


Agata Lisiak

Agata Lisiak ist Privatdozentin für Migrationsforschung und Akademische Direktorin des Praktikumsprogramms am Bard College Berlin. Agata Lisiak arbeitet an der Schnittstelle von Migrationsforschung, Stadtsoziologie, Bildwissenschaften und Geschlechterstudien. Sie interessiert sich insbesondere für alltägliche städtische Begegnungen, Vorstellungen des Städtischen, sowie für die Entwicklung von kreativen, multi-sensuellen und kollaborativen Methoden in der Stadt- und Migrationsforschung. Unter anderem hat sie über städtische Mädchenzeit (“urban girlhood”), migrantische Mutterschaft, unsichtbare Weiblichkeiten, in-der-Stadt-Laufen, und kulturelles Gedächtnis in post-sozialistischen Städten publiziert. Gemeinsam mit Elena Vacchelli ist Agata Kogründerin von migART - einer Plattform, die aktivistische, Forschungs- und Bildungsprojekte fördert, die sich kreativ und gemeinschaftlich mit Migration auseinandersetzen.


Olga S. Hünler

Olga S. Hünler ist eine Akademie im Exil Fellow an der Freien Universität, Berlin. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie an der Psychologie Fakultät der Middle East Technical University, Ankara, Türkei. Ihr Masterstudium in Klinischer Psychologie schloss sie an derselben Universität ab. Als Doktorandin war Olga S. Hünler für ein Jahr Gastforscherin am European Research Centre for Migration and Ethnic Relations, Utrecht, Niederlande. Nachdem sie ihre Doktorarbeit im Dezember 2007 abgeschlossen hatte, arbeitete sie bis 2016 als Dozentin an einer privaten Universität in der Türkei. Olga Hünler arbeitet zu Intersektionalität von Gender, Psychologie und Kultur. Ihre Forschung beinhaltet die Themen Akdemische Freiheit, die Werte von Hochschulbildung, Migration, Gender und Männlichkeit. Ihr aktuelles Projekt beschäftigt sich mit Männlichkeitskonstruktionen von jungen Männern mit türkischem Hintergrund, die sportlich aktiv sind. Sie ist eine der führenden Pädagoginnen des Massive Open Online Course „Gefährliche Fragen: Warum akademische Freiheit von Bedeutung ist?“, einer Kollaboration von Scholars at Risk und der University of Oslo.