Fakultät

SIYAVEŞ AZERI

Siyaves Azeri hat seine neue Position als Professor für Philosophie an der School of Advanced Studies der University of Tyumen in Siberien, Russische Föderatoin begonnen. Wie hunderte andere Wissenschaftler*innen, wurde Azeri im Rahmen des Gesetzesdekrets 679, welches von der Erdoğan Regierung am 6. Januar 2017 erlassen wurde, von seiner Stelle an der Mardin Artuklu Universität in der Türkei entlassen und erhielt ein Berufsverbot für den öffentlichen Sektor. Von September 2017 bis August 2018 arbeitete er als Gastdozent an der École Normal Supérieure in Paris und in den folgenden beiden Jahren an der Université de Lorraine, sowie bei den Archives Henri-Poincaré-Philosophie et Recherches sur les Sciences et les Technologies (AHP-PReST) in Nancy, Frankreich. Azeri ist ebenfalls Mitglied der Thesis Twelve: Mardin Value-Form Circle. Er schreibt über großes Spektrum an Themen in unterschiedlichen internationalen Journalen und Büchern. Seine Forschungsinteressen sind insbesondere Hume’s Empirismus, Kant’scher Transzendentalismus, Marxistischer Materialismus, das Problem des Bewusstseins, sowie die Kritik der Epistemologie.

SALADDIN AHMED

Saladdin Ahmed lehrt Politische Theorie und Internationale Beziehungen am Union College in Schenectady, New York und hat seinen Doktortitel in Philosophie von der University of Ottawa erhalten. In seinem Buch Totalitarian Space and the Destruction of Aura (SUNY, 2019), analysiert er alte im Vergleich zu neuen Formen des Totalitarismus. Aktuell arbeitet er an einem Buchprojekt zu revolutionärer Philosophie. Seine akademischen Artikel wurden unter anderem in Telos, Critique, Critical Race and Whiteness Studies, Philosophical Frontiers, sowie Forum Philosophicum veröffentlicht. Er schreibt außerdem Kolumnen für on Al-Jazeera, The Jerusalem Post, The European, openDemocracy, Institute for Social Ecology, und Telos.

ARAMIZDA

Die Initiative aramızda: Toplumsal Cinsiyet Araştırmalar Derneği wurde 2017 gegründet und arbeitet daran, einen pluralen Raum feministischer Solidarität aufzubauen, der Platz für Netzwerken, Kreativität und Forschung im Bereich der Gender und Queer Studien bietet. Die Gründungsmitglieder des Kollektivs waren feministische Wissenschaftler*innen und Studierende. Sie waren durch ein Regierungsdekret von ihren Positionen entlassen worden, bzw. standen verheerenden Bedingungen gegenüber, sowohl bezüglich des Rechts auf Bildung in den Feldern Gender und LGBTIQ+ Studien, als auch die fehlenden Unterstützungsmechanismen, um sexuelle Belästigung auf dem Unigelände zu verhindern. Zusammen reagierten sie auf diese Situation, indem sie einen Raum außerhalb der Universität für sich beanspruchten, um ihre Studien, Forschung und politischen Aktivismus in den Künsten, der Zivilgesellschaft, sowie der Politik fortzuführen. Der Kurs ‘Gender in der Türkei‘ wird von 13 Wissenschaftler*innen kollektiv organisiert:

Ece ÖZTAN, Melda YAMAN, Yasemin ÖZGÜN, Nalan MUMCU, Dilek HATTATOĞLU, Emine SEVİM, Evun Sevgi OKUMUŞ, Merve DİLTEMİZ MOL, F. Ceren AKÇABAY, E. İrem AKI, Pınar YILDIZ, Demet BOLAT

İLKER GÖKHAN ŞEN


Dr. Ilker Gökhan Şen arbeitet zu den Themen direkte Demokratie, Vergleichendes Verfassungsrecht, Geschichte und Rechte des türkischen Verfassungsgesetzes, sowie zu Menschenrechten und Demokratiebildung. In diesen Bereichen erschienen Bücher und Artikel auf Englisch und Türkisch. In seiner Forschung wendet Şen einen interdisziplinären Ansatz an. 2017 wurde er als einer der Unterzeichner der Petition der „Wissenschaftler*innen für den Frieden“ von Seiten der türkischen Regierung von seiner Position an der Rechtsfakultät der Eskişehir Anadolu Universität entlassen. Aktuell arbeitet und lebt Dr. Şen als Forschungsmitarbeiter des Chr. Michelsen Institut in Halen Bergen, Norwegen.

BARIŞ IŞIK

Barış Işık wurde 1984 in Ankara geboren. 2011 schloss er seine Masterarbeit an der Freien Universität Berlin mit dem Titel „§ 173 StGB Beischlaf zwischen Verwandten - Im Licht des Vergleichs mit der Rechtslage des Inzests in der Türkei -” ab. Seinen Doktortitel erhielt er 2019 von der Istanbul Universität für seine Dissertation „Geçmişe Yürüme Yasağı Bağlamında Zamanaşımı”. 2019 wurde seiner Beschäftigung auf fragwürdige Weise ein Ende verschafft. Er war unter den Autoren des Buchs “Duymak Zorundasiniz: 10 Ekim Katliami Davasi”, das mit dem Sonderpreis der Auswahlkomission im Rahmen des Halit Çelenk Hukuk Preises geehrt wurde.

MELİKE BELKIS AYDIN

Melike Belkıs Aydın wurde 1984 in Istanbul geboren. Sie schloss ihren Master an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Anadolu Universität 2013 mit der Arbeit „The Results of Artificial Insemination Techniques in Terms of Pedigree Law and Personality Rights“ ab. Ihren Doktortitel erhielt sie 2019 für ihre Arbeit „Hermeneutic Approach to Law: Philsophical Hermeneutics of Hans-Georg Gadamer“. 2019 wurde ihrer Beschäftigung an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Anadolu Universität auf unrechtliche Weise ein Ende verschafft. 2016 wurden Aydın’s Kurzgeschichten „Pembe Kızıl’ mit dem Türk Saylan Sanat Preis geehrt.

NAHED GHAZZOUL

 Nahed Ghazzoul ist Juniorprofessorin in Linguistik. Sie trägt einen Doktortitel in   Linguistik der Lancaster Universität, Großbritannien. 2008 erhielt sie ein Zertifikat in „Learning and Teaching in Higher Education“ der Lancaster Universität,    Großbritannien. 2006 schloss sie ihren Master in Linguistik (TESOL) an der University of Surrey ab. Sie hat an unterschiedlichen Universitäten inklusive der Aleppo Universität, Syrien, Lancaster Universität, UK, sowie Jerash und Alzaytoonah Universität in Jordanien unterrichtet. Im Moment ist sie Forschungsstipendiatin an der Columbia Universität. Ende 2019 erhielt sie eine Stelle als Forschungsstipendiatin an der East Anglia University UK. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf Linguistik und pädagogische Fragen, weiterhin liegt ihr Interesse im Bereich der „Refugee Studies“. Sie publizierte einige Artikel in hoch bewerteten Journals.

TEOMAN AKTAN

Teoman Aktan ist Politikwissenschaftler mit einem Schwerpunkt auf soziale Bewegungen, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit im Mittleren Osten. Er trägt einen Doktortitel in Politikwissenschaften und Öffentlicher Verwaltung der Istanbul Universität. Seine Doktorarbeit beschäftigte sich mit der Genealogie von Autonomie und betrachtete Iran und Aserbaidschan als Fallstudien. Aktan hat Forschungsprojekte zum Thema organisationales Engagement (2010), ethnischer Nationalismus (2011), und generationsübergreifende Wertkonflikte (2012) durchgeführt. Er kollaborierte als Sozialarbeiter und Dolmetscher mit mehreren Nicht-Regierungs-Organisationen im Feld der Arbeit mit Geflüchteten in der Türkei. Im Moment ist er Forschungsstipendiat des Columbia Global Center in Amman.

MABRUK DERBESH

Mabruk Derbesh ist aktuell Stipendiat der Columbia University. Seine akademische Bildung erhielt er in Kanada und der USA, wo er auch einen Doktortitel in Applied Management and Decision Science erlangte. Derbesh war Mitglied der Fakultät für Ökonomie und Politikwissenschaften an der Universität Tripoli, wo er Management lehrte. Über lange Jahre schrieb er viel für die wichtigsten lybischen Zeitschriften und Zeitungen und war bekannt für seinen einzigartigen arabischen Schreibstil, sowie seine harsche Kritik am statischen politischen Diskurs und religiösem Extremismus. Er ist außedem Gründer des Libyan Institute for Academic and Intellectual Freedom. In den vergangenen Jahren lag sein Forschungsschwerpunkt insbesondere auf dem Aufbau einer Plattform für Wissenschaftsfreiheit in der MENA Region. Obwohl Derbesh argumentiert, dass akademische Freiheit für viele Menschen in der arabischen Welt noch ein neues Konzept ist, sieht er die Wissenschaft und das freie Denken weltweit unter Bedrohung, selbst im liberalen Apparat des Westens.

GÜLENGÜL ALTINTAŞ

Gülengül Altıntaş schloss ihr Bachelorstudium an der Fakultät für Film und Fernsehen an der Istanbul Universität im Jahre 2000 ab. 2001 reiste sie in die USA, um das Zertifikatsprogramm “Content Creation for Entertainment Media“ an der University of California Los Angeles (UCLA) zu absolvieren. Nach ihrer Rückkehr nach Istanbul arbeitete sie als Regieassistentin in verschiedenen Produktionen, einschließlich kommerziellen Filmen, Fernsehproduktionen und Spielfilmen. Sie war Teilnehmerin an Drehbuch-Schreib-Workshops, sie von Professor*innen der New York Tisch School oft he Arts, sowie der Ungarischen Film Akademie geleitet wurden. Außerdem war sie Mitarbeiterin in der Lehre an der Film und Fernseh Fakultät der Istanbul Bilgi University, wo sie 2006 auch ihren Masterabschluss mit einer Arbeit zum Thema Cyberculture und Kino erhielt. Altıntaş hat mehrere Kurzfilme gedreht und einige Preise erhalten. Im Moment unterrichtet sie Kurse zum Thema des Drehbuch-Schreibens und arbeitet als freischaffende Beraterin für Drehbücher. Nebenher schreibt sie ihre Doktorarbeit zu Türkischem Kino im Bereich der Zeitzeugenforschung.

GUBAD IBADOGHLU

Dr. Gubad Ibadoghlu ist politischer Ökonom aus Aserbaidschan. Er begann seine Karriere am Economic Research Centre im Jahre 1999. Die NGO mit Sitz in Baku setzt sich für wirtschaftliche Entwicklung und verantwortungsbewusste Regierungsführung ein und Dr. Ibadoghlu ist dort leitender Politikberater für soziale und ökonomische Studien. Außerdem war er Mitglied des Lenkungsausschuss des Civil Society Forum (CSF) im Rahmen des EU Eastern Partnership Program und repräsentierte von 2013- 2019 Eurasische Zivilgesellschaften vor dem internationalen Vorstand der Extractive Industries Transparency Initiative. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Politik, Rohstoffen und Umsatzmanagement. Dr.Ibadoghlu war von 1999-2000 in der Forschung an der Higher Economic School Warschau tätig, an der Central European University in Budapest von 2004-2005, an der University of North Carolina in Chapel Hill 2007-2008, der Duke University von 2015-2016, sowie am Institute for Advanced Study in Princeton von 2017-2018. Im Moment ist Dr. Ibadoghlu als Postdoktorand am Center for European Studies der Rutgers University, New Brunswick, NJ, USA und lehrt außerdem als Gastprofessor an der Fakultät für Politikwissenschaft.

LEILA ALIEVA

Dr. Leila Alieva ist Gastdozentin im Bereich der Russischen und Osteuropa Studien an der Oxford School for Global and Area Studies. Sie ist außerdem Tutorin der Oxford University Fakultät für Lebenslanges Lernen. Vor diesem Engagement war Alieva Mitglie des Senior Common Room am St. Antony’s College der University of Oxford und akademische Besucherin. Bevor sie nach Großbritannien zog, hatte Alieva einen Thinktank in Baku, Aserbaidschan, geleitet. Dr. Alieva’s Forschung widmet sich insbesondere der politischen Ökonomie von Öl, Konflikten, Demokratiebildung und Energiesicherheit. Sie war außerdem Beraterin für die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und Ölunternehmen. Davor war sie eine Post-Doc Kandidatin der Harvard University, UC Berkeley und Stipendiatin des Woodrow Wilson Center (Kennan Institute), des NATO Defense College (Rom), des National Endowment for Democracy (Washington DC), und der Paul Nitze School for International Studies (Johns Hopkins University). Sie hat Bücher, Kapitel und Artikel lektoriert und verfasst, die von der Oxford University Press, Sharp, Janes Intelligence Review und vielen anderen veröffentlicht wurden. Dr. Alieva hat mehrere akademische Stipendien erhalten und erhält seit 2017 ein Visum für „besondere Talente“ in ihrem professionellen Feld.

UTKU BALABAN

Utku Balaban ist zur Zeit Gastdozent an der Anthropologie und Soziologie Fakultät des Amherst College. Zuvor lehrte er an der Ankara Universität. Im Jahr 2017 wurde er jedoch gemeinsam mit mehr als dreißig Kolleg*innen, die ebenfalls die Friedenspetition unterschrieben hatten, um gegen die Gewalt an kurdischer Zivilbevölkerung durch Regierungskräfte 2015 zu protestieren, entlassen. Balaban fährt mit seinen Studien zu Urbanisierung und Industrialisierung fort. Seine aktuelle Forschung legt besonderen Schwerpunkt auf die Verbindung zwischen der späten Urbanisierung und Industrialisierung, sowie dem Aufstieg des Islamismus in der Türkei.

ÜLKÜ DOGANAY

Nachdem sie ihren Bachelorabschluss von der Fakultät der Kommunikationswissenschaften an der Ankara Universität erhalten hatte, absolvierte Ülkü Doğanay ihren Masterabschluss in Politikwissenschaften von der Middle East Technical University. Ihren Doktor erhielt sie von der Fakultät der Politikwissenschaften und Öffentliche Verwaltung der Ankara Universität. Während ihrer Doktorarbeit wurde Doğanay für ein Stipendium der Türkischen Akademie der Wissenschaften nominiert und arbeitete am Französischen Medien Institut der Paris II Universität. 2009 wurde sie Privatdozentin im Bereich des Politischen Lebens und Institutionen, 2014 wurde sie als Professorin an die Fakultät der Kommunikationswissenschaften der Ankara Universität berufen, wo sie von 1994-2017 arbeitete. Unter den Kursen, die sie während dieser Zeit gelehrt hat, waren Gegen Diskriminierung, Politische Theorie und Regime, Interpersonelle Kommunikation, Zeitgenössische Demokratietheorien, sowie Demokratisierung in der Türkei. 2017 wurde Doğanay im Rahmen eines Notstandsdekrets entlassen und erhielt ein Berufsverbot, im öffentlichen Sektor zu arbeiten, nachdem sie die Petition „Wissenschaftler*innen für den Frieden“ unterzeichnet hatte. Aktuell lehr Doğanay an der Schule für Menschenrechte in der Türkei, eine Online Plattform für Menschenrechtsbildung. 2019 erhielt sie eine Position als Ferndozentin an der Fakultät für Public Policy der Connecticut Universität.

ALI RIZA GÜNGEN


Ali Rıza Güngen ist Politikwissenschaftler und unabhängiger Researcher. Er erhielt seinen Doktortitel von der Middle East Technical Universität und wurde 2013 mit dem Young Social Scientist Preis der Türkischen Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft geehrt. Güngen ist Ko-Autor des 2014 veröffentlichten Buchs Finanzialisierung, Schuldenkrise und Kollaps auf Türkisch und Ko-Herausgeber von Die Politische Ökonomie der Finanziellen Transformation in der Türkei (2019). Seine Artikel erschienen in Journalen wie The Journal of Peasant Studies und New Political Economy. Seine aktuelle Forschung richtet ihr Augenmerk auf unabhängiges Schuldenmanagement im Globalen Süden, finanzielle Inklusion, sowie staatliche Umstrukturierung in der Türkei.

ICLAL AYSE KÜCÜKKIRCA

 

İclal Ayşe Küçükkırca absolvierte ihren Doktor im Rahmen des SPEL (Social, Political, Ethical and Legal Philosophy) Programms der Binghamton University in New York im Jahre 2011. Der Titel ihrer Doktorarbeit ist Homelessness and Homemaking. Ihre Interessengebiete sind Geschlechter- und Sexualitätsstudien, insbesondere Frauenbewegungen, feministische politische Philosophie, sowie die Konstruktion des Zuhause an unterschiedlichen Orten und entlang verschiedener Linien. Sie arbeitete als Dozentin der Philosophie Fakultät an der Binghamton University, sowie der Geschichtsfakultät der University of Wisconsin, River Falls und als Privatdozentin an der Philosophie Fakultät der Mardin Artuklu Universität.


YÜKSEL TASKIN


Yüksel Taşkın absolvierte seinen Bachelorabschluss in Politikwissenschaften und Internationalen Beziehungen (Boğaziçi University, Istanbul, 1994). Seinen Master (1995), sowie den Doktortitel (2001) erhielt er von derselben Fakultät. 2002 begann er an der Fakultät für Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft der Marmara University zu lehren. Er wurde 2002 zum Privatdozenten ernannt. Taşkın war außerdem Gastdozent am New York University Zentrum von Nah-Östlichen Studien (1999-2000), am Leiden University International Institute für Islamstudien in der Modernen Welt (Herbst 2005-2006), sowie am Northwestern University Buffett Institut für Globale Studien (Frühling 2011-2012). Seine Forschungsinteressen belaufen sich auf die “Soziologie der Politik”, “Intellektuelle und soziale Bewegungen“, sowie „Gesellschaft und Politik im Mittleren Osten“.

BARAN ALP UNCU

Baran Alp Uncu ist politischer Soziologe, spezialisiert auf soziale Bewegungen und Umweltpolitik. Nachdem er seinen Masterabschulss von der McGill Universität erhalten hatte, absolvierte er seine Doktorarbeit in Soziologie an der London School of Economics. Er arbeitete als Fakultätsmitglied an der Marmara Universität von 2007-2017. Im Rahmen der politischen Säuberung gegen die Wissenschaftler*innen für den Frieden in der Türkei wurde er von seiner Position an der Marmara Universität entlassen. Er führt seine akademische Arbeit als unabhängiger Forscher in Zusammenarbeit mit sozialen Bewegungen, Nicht-Regierungs-Organisationen, sowie Forschungsinstituten fort. Seine Hauptinteressen liegen im Bereich der sozialen Bewegungen, der Zivilgesellschaft, Globalisierung und Klimapolitik. Alp Uncu forschte zu Umweltbewegungen (wie der Bergama Bewegung, Northern Forest Defense (KOS)), die Politik des Klimawandels, sowie den Gezi-Protesten in der Türkei. Außerdem führte er mehrere weitere Projekte zum Thema von sozialem und politischen Verhalten von Konservativen, sowie den sozialen und politischen Gegebenheiten von syrischen Geflüchteten in der Türkei durch. Aktuell engagiert er sich für die Cities For Climate Kampagne von 350.org Türkei und ist Autor des entsprechenden Kampagnenbuchs.